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Unser Leitbild 

 

Wir verstehen unsere Arbeit als Teil der internationalen Natur- und Umweltbildung.

Wir leiten zu einem intensiven Naturwahrnehmen an, vermitteln ökologische Zusammenhänge und initiieren umweltverträgliches Verhalten.

Ziel unserer integrativen und interkulturellen Umweltbildung ist es, sich mit dem Anders-sein auseinander zu setzen und zu gegenseitiger Wertschätzung zu gelangen.

Nur eine grenzenüberwindende Umweltbildung kann nachhaltig sein.

Wir verstehen den Menschen als Teil der Natur- Leben bedeutet vernetzt sein.

In diesem Sinne arbeiten wir persönlichkeitsbildend und gruppendynamisch.

 

Rahmen

Wir orientieren uns an den Kriterien der Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg, insbesondere bieten wir Veranstaltungen an, die der Aufklärung, Bildung und Fortbildung im Bereich der Umweltbildung dienen.

Unsere Arbeit ist an die Satzung des Trägervereins, Jugendwerks im Ortenaukreis e.V., angelehnt.

Unsere Arbeit ist ein Element der Bildung für Nachhaltigkeit im Sinne des Agenda 21-Prozesses. Wir orientieren uns an dem jeweils aktuellen Bildungsplan mit dem wir unsere Angebote abgleichen.

Unsere Arbeit ist zusätzlich eine interkulturelle Arbeit.  Wir verbinden  inhaltliches und soziales Lernen mit Fremdsprachen lernen.

Bei unserer integrativen Arbeit lernen die SchülerInnen sich selbst und andere in einem neuen sozialen Kontext kennen, setzen sich mit "anders sein" aus einander und gelangen über gemeinsames Tun zu gegenseitiger Achtung und Wertschätzung.

   

KundInnen

Wir sprechen mit unseren Angeboten Kinder und Jugendliche aber auch junge Erwachsene und MultiplikatorInnen an, insbesondere Schulklassen und feste Gruppen. Die TeilnehmerInnen kommen aus Deutschland und Frankreich.

 

Inhalt

Die TeilnehmerInnen unserer Veranstaltungen erleben und lernen ökologische Zusammenhänge in einem positiven Lernumfeld. Wir begleiten aktiv die gruppendynamischen Prozesse der Gruppe.

Naturerfahrungen werden als persönlichkeitsbildend erlebt, wobei wir den Menschen als Teil der Natur verstehen. Regionale und lokale Vernetzungen werden vorgelebt.

Soziale, ökologische und ökonomische Aspekte einer nachhaltigen Entwicklung werden in Bezug auf unsere Themen deutlich gemacht.

Unsere Themen sind: Wald, Wiese, Boden, Feuer, Nacht. Zusätzlich arbeiten wir in dem Bereich Heil- und Wildkräutergarten sowie Spielraumgestaltung. Eine methodische Vielfalt ermöglicht uns die Menschen ganzheitlich anzusprechen.

Wir arbeiten partizipativ.

Durch den angeleiteten Kontakt zwischen den RegelschülerInnen und der Gartengruppe der Schule für geistig- und körperlich Behinderte lernen die Kinder sich gegenseitig kennen und mit ihren Stärken und Schwächen schätzen.

Unserer interkulturelle Umweltbildung verbindet Umweltbildung mit dem Kennen lernen einer benachbarten Kultur und Sprache. Unsere Vernetzung mit der französischen Umweltbildung ist Teil der Arbeit. Wir entwickeln in diesem Bereich Materialien und bieten Fortbildungen an.

  

Qualität

Die enge Kooperation mit den Schulen, die persönliche Betreuung der TeilnehmerInnen und der Lehrkräfte sowie die vor allem mehrtägigen Veranstaltungen ermöglichen uns intensiv und nachhaltig wirksam zu arbeiten. Halbtägige und eintägige Veranstaltungen werden als Impulsgeber zusätzlich durchgeführt. 

Methodische, auf die Gruppe abgestimmte, Vielfalt mit einem Wechsel zwischen Groß- und Kleingruppen, zeichnet uns aus.

Wir bilden uns fort und qualifizieren unseren ReferentInnenstamm.

 

Kooperation

Wir kooperieren und tauschen Informationen aus mit regionalen Bildungsträgern, insbesondere Schulen, mit städtischen Stellen, mit ortsansässigen Privatpersonen aus der Landwirtschaft sowie mit Vereinen und Institutionen, die im Bereich der ökologischen und sozialen Bildungsarbeit tätig sind. Wir vernetzen uns mit Vertretern der Umweltbildung in Baden-Württemberg, Rheinland Pfalz, dem Elsass sowie mit Vertretern der Politik und der Stiftungen.

Wir haben uns überregional in der ANU organisiert.

   

MitarbeiterInnen

Grundlage unserer Arbeit ist ein hohes Engagement des Leitungsteams sowie der MitarbeiterInnen. Wir arbeiten teamorientiert und effektiv. Durch kontinuierliche Fortbildungen, durch ein hohes Maß an Selbstverantwortung, durch Transparenz der Arbeit und durch eine Beteiligung der MitarbeiterInnen  an Entscheidungsprozessen ist eine Identifikation aller mit der Arbeit und dem gemeinsamen Ziel gewährleistet. Wir öffnen uns für ehrenamtliches Engagement und streben an, Aufgaben an Ehrenamtliche abzugeben.

 

Methoden

Eine methodische Vielfalt ermöglicht uns Menschen ganzheitlich anzusprechen. Wir arbeiten mit folgenden Methoden:

Sinnliche Wahrnehmung, Spiel, Forschen und Entdecken, praktische Nutzung, Meditation und Stilleübungen, Darstellendes Spiel, Künstlerisches Arbeiten, Vermittlung von geschichtlichen und kulturellen Hintergründen, Singen und Musizieren.

Im Bereich Umweltbildung im starken Team werden kommen erlebnispädagogische Übungen zum Einsatz.

Im Bereich der interkulturellen Umweltbildung greifen wir auf die anerkannten Methoden der interkulturellen Arbeit zurück und kombinieren diese mit den Sprachlernmethoden und der Umweltbildung.

Im Bereich der integrativen Arbeit liegt der methodische Schwerpunkt auf der entwicklungsbezogenen Individualisierung, aus der wir entsprechende Angebote ableiten. Sinnhaftes, alltagsbezogenes Lernen sowie ein prozessorientiertes Arbeiten sind uns wichtig.  Statt der Perfektion geht es um Zulassen und Vertrauen. Im Vordergrund stehen Kompetenzen, nicht Defizite.

 

Evaluation

Wir evaluieren unsere Arbeit regelmäßig. Wir verbessern und überarbeiten entsprechend der Ergebnisse unsere Inhalte und Strukturen. Wir arbeiten an unserer persönlichen Entwicklung und an den betrieblichen zwischenmenschlichen Beziehungen.

 

 

Lahr, Februar 2010

Leitungsteam der Ökologiestation Langenhard

Jörg Streib, Antje Kirsch







Ein starkes Team

Ökologiestation Lahr | info@oekologiestation-lahr.de